Bewegung ist ein höchst wirksamer Stresskiller!

Was ist Stress?

Stress ist eine natürliche Reaktion des Körpers auf Belastungen. Im 2022 ist er tatsächlich in jedem Bereich unseres Alltags zu finden. Stress liegt nicht nur bei der Arbeit vor, sondern auch im Verkehr, zu Hause, in der Freizeit und im Urlaub. Es gibt sogar gestresste Kinder im Kindergarten oder in der Schule. Wenn wir zu viel und über längere Zeit Stress empfinden, bedrohen die Stresshormone unsere Gesundheit. Sport ist ein höchst wirksamer Stresskiller, weil er den Hormonhaushalt natürlich reguliert.

Gibt es heute mehr Stress als früher?

Sport ist ein höchst wirksamer Stresskiller

Zahlreiche Studien zeigen, dass Menschen in der westlichen Gesellschaft heutzutage mehr Stress empfinden, als in der Vergangenheit [1]. Das Journal „American Psychologist“ veröffentlichte eine Studie zum Thema Stress.  Dabei wurden Menschen bei gleichem Alter in den Jahren 1995 und 2012 interviewt. Die Ergebnisse zeigten, dass die Interviewten im 2012 um 19% mehr unter Stress leiden, als diese im 1995. Als Gründe dafür sehen Experten die Veränderungen in der Technologie, die Familien- und Beziehungsdynamik, sowie der wirtschaftliche Not.

Das Leben hat sich durch neue Technologien stark verändert und vieles bewegt sich jetzt schneller – Züge, Nachrichten und Lieferungen. Gleichzeitig bewegen wir uns selbst immer weniger. Wir verbringen lange Zeit sitzend, während uns Maschinen wie Rechner, Waschmaschine und Staubsauger viel physische Arbeit sparen. Diese Lebensweise ist reich an Hektik und arm an Bewegung. Diese Umstände tragen dazu bei, dass Menschen öfter und überall unter mentalen Belastungen leiden.

Der Begriff Stress in der Medizin

In den 40er Jahren der 20. Jahrhundert führte der Arzt Hans Selye den Begriff Stress in die Medizin ein. Er bezeichnete damit ganz allgemein die Auswirkungen von Belastungen auf lebende Körper [2].

Die Forschungsarbeiten von Prof. Dr. Hans Selye (Vater der Stressforschung) zeigten, dass unterschiedlichste körperliche und seelische Belastungen zu charakteristischen körperlichen und seelischen Veränderungen führen. Diese Belastungen können eine ernste Bedrohung für die Gesundheit darstellen, wenn sie über längere Zeit andauern [2].

Was passiert bei Stress im Körper?

Bei Stress schüttet der Nebennierenrinde hohen Mengen an Adrenalin und Cortisol ins Blut aus. Diese Stresshormone befähigen den Körper kurzfristig zu Höchstleistungen. Blutzuckerspiegel und Blutdruck steigen, der Puls schlägt schneller, alle Sinne sind aktiviert. In der Vergangenheit war dieser Mechanismus dafür gedacht, dass wir bei Bedrohungen schnell reagieren und beispielsweise fliehen können [3]. Wenn wir aber den Stress sitzend empfinden, fehlt dem Körper Bewegung, um die Hormone wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Heute besteht kein Zweifel mehr daran, dass Stress zu den größten gesundheitlichen Risikofaktoren für Menschen in modernen westlichen Gesellschaften zählt [4]. Europaweite Befragungen ergaben, dass jeder Dritte betroffen ist [2].

Was können wir machen? – Stresskompetenz

Fragezeiche petrol

Der Psychologe Prof. Gert Kaluza entwickelte seine Theorie über die „3 Säulen der Stresskompetenz“ als ein Instrument für Stressmanagement. Die 3 Säulen sind: mentale, instrumentelle und regenerative Stresskompetenz. Die ersten zwei sind aktive Instrumente und die dritte ist eine inaktive Methode für Stressbeherrschung. Wir sollten alle drei Instrumente in Kombination und je nach Situation nutzen und uns nicht nur auf eine Einzige konzentrieren. In einigen Fällen ist es notwendig, den Stressfaktor aktiv umzugehen. Das gilt für Umstände, die wir beeinflussen können, wie einen stressigen Job kündigen oder einen unerreichbaren Tagesplan vermeiden. Manche Stressfaktoren stehen außer unserem Einflussbereich und wir sollten sie annehmen und lernen, wie wir damit ruhig umgehen [2].

Menschen verfügen über individuelles Repertoire zur Stressbewältigung, wobei wir einige Strategien besser als andere beherrschen. Wer seine Stresskompetenz entwickeln möchte, sollte sich auf diese Methoden konzentrieren, die er bisher selten oder gar nicht verwendet hat.

Regenerative Stresskompetenz

Sport ist ein höchst wirksamer Stresskiller

Wie wir bereits sagten – Sport ist ein höchst wirksamer Stresskiller! Und es gehört zu der regenerativen Stresskompetenz. Diese „Säule des Stressmanagements“ bezieht sich auf die Freizeit. Ihr Ziel ist eine Widerstandskraft gegenüber Belastungen aufzubauen (Resilienz) und Ausgleich zu schaffen. Wir übertragen unseres Leistungsdenken und die Hektik bei der Arbeit auf der Freizeit. „Hektische Betriebsamkeit, Ungeduld, und die Angst, etwas verpassen zu können, lassen keinen Raum für innere Ruhe und Muße. Die Freizeit stellt somit keine regenerative Gegenwelt zum Arbeitsleben, sondern eher deren Verdopplung dar“. Deswegen sind viele Menschen unfähig, sich wirklich zu erholen und eine Pause und Abstand zu genießen. Die 4 Komponenten der regenerativen Stresskompetenz, die dabei helfen, sind:

Bewegung hat eine regenerative Ausdwirkung

Bewegung hat eine regenerative Auswirkung, wenn wir sie als Ausdauersport durchführen. Leistungssport führt zu zusätzlicher Stressbelastung, weil wir uns nicht ausruhen, sondern nach neuen Ziele streben [2]. Mit einem Tischfahrrad, wie dem FitSeat, kannst Du mehr Bewegung ohne Stress in deinem Alltag integrieren. Damit machst Du leicht deine Arbeitszeit zur Fitnesszeit und reduzierst das lange Sitzen im Büro oder Homeoffice.

1. Erholung aktiv gestalten
2. Genießen im Alltag
3. Entspannen und loslassen
4. Sport treiben und mehr Bewegung in den Alltag bringen

Bewegung als Stresskiller / Wie hilft Sport bei Stress?

Beim Sport kommt mehr Sauerstoff zu den Zellen und das Hormongleichgewicht wird wieder hergestellt. Körperliche Bewegung entlässt die Glückshormone wie Endorphine und Serotonin, die die Stresshormone neutralisieren.

„Körperliche Aktivität ist eine gute Möglichkeit, den Organismus vor den schädigenden Auswirkungen von chronischem Stress zu schützen. Durch körperliche Aktivität wird wie bei Kampf- und Fluchtverhalten die unter Stress zur Verfügung gestellte Energie verbracht. Die eigene Widerstandskraft gegenüber Belastungen wird erhöht. Sport fördert das seelische Wohlbefinden und hilft dabei, Abstand zu gewinnen. Der Kopf wird frei, die Gedanken kommen zur Ruhe. Sport fördert das Selbstbewusstsein und die Erfolgszuversicht. Kurz und bündig: Sport ist ein höchst wirksamer Stresskiller!“ [2]

Bewegung hilft das Stressniveau im Allgemein zu senken und die Lebensqualität geistig und körperlich zu verbessern. Regelmäßiger Sport wirkt positiv auf die Stimmung. Dabei werden Anspannung, Angst, Wut und leichte Depressionen abgebaut, die oft mit Stress einhergehen. Stress, Depressionen und Angstzustände beeinflussen negativ die Schlafqualität, die die Bewegung verbessern kann. Es trägt dazu bei, das Selbstvertrauen zu steigern. [4]

Quellen:

[1] Mastroianni. B., Why Americans are more stressed today than they were in the 1990s, Healthline

[2] Kaluza, G., Gelassen und sicher im Stress, Springer

[3] Hamberger, B., Mit Sport Stress abbauen, Die Techniker

[4] Madell, R., Excercise as Stress Relief, Healthline

[5] Froböse, I., Wallmann-Sperling, B., DKV Report

Bewegung, körperliche Aktivität, Sport, Stress, Stresskiller


Bekannt aus vielen Medien ( u.a. Die Höhle der Löwen ) - Mehrfach ausgezeichnetes Top-Produkt

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