Professor Froböse

Sport-Professor Froböse warnt: „Wir produzieren gerade die Kranken der Zukunft“ – FOCUS Online

Ohnehin ist klar, dass Bewegungsmangel krank macht. Sport-Professor Ingo Froböse warnt, dass die Pandemie dies noch mehr begünstigt. Er befürchtet, dass uns ständiges Zuhause bleiben nicht nur in der aktuellen Lage schadet. Auch in der Zukunft wird dies massive Nachwirkungen mit sich ziehen.

Der Experte kritisiert: „Sport ist laut Öffnungsplan in den meisten Bereichen erst sehr spät wieder möglich. Also das, was wir vorher als Garant für Gesundheit anerkannt haben, Sport und Bewegung, das nehmen wir den Menschen gerade wieder weg. Wir kippen das gesamte System der körperlichen Aktivität“. Darunter werden wir noch lange leiden. So prophezeit er: „Im Augenblick produzieren wir die Kranken der Zukunft.“

Laut Froböses Worten wurde für die Pandemie und den Lockdown die falsche Strategie gewählt. Der Gesundheitsgarant Bewegung wird den Menschen genommen. Er ist durch die die Pandemiebedingungen eingeschränkt.

Die mangelnde Bewegung und deren Nachwirkungen betreffen sowohl Kinder, als auch Erwachsene.

Bei Kindern wird die körperliche und geistige Entwicklung retardiert, warnt der Sportmediziner. „Wie soll sich ein Knochen anständig entwickeln, wenn nicht gehüpft, gesprungen oder getobt wird? Wie soll sich die Lunge oder das Herzkreislauf-System entwickeln, wenn der Puls nie in die Höhe schießt? Wenn wir nie außer Atem kommen?“ fragt sich Froböse. Kindern und Jugendlichen fehlt es an notwendigen Wachstumsreizen. Diese passieren nicht im Sitzen. Ebenso wird der Energieverbrauch reduziert, was zu Übergewicht führt.

Auch bei Erwachsenen sind massive körperliche Folgen zu erwarten.

Ingo Froböse warnt: „Die Deutschen sind ohnehin zu dick, haben im vergangenen Jahr zwischen drei und vier Kilo zugelegt. Und das ist mehr als nur eine ‚gewichtige‘ Belastung. Das wird uns in Zukunft auch Krankheiten bescheren.“ Fettverbrennungsstörungen, Diabetes und Übergewicht sind das Fazit. Ebenso Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Sorgen macht sich der Wissenschaftler um diejenigen, welche zur aktuellen Zeit Schutz benötigen. „Denn in dem, was wir gerade tun, produzieren wir Pflegebedürftigkeit.“, so Froböse. Ältere Menschen werden nicht mehr genug gefordert. Die soziale Distanz hinterlässt seine Spuren.

Die einzige Chance ist gegensteuern – und zwar sofort

Froböse warnt: „Ich wünsche mir so schnell es geht eine Kampagne, die die Bedeutung der körperlichen Aktivität und vernünftige Ernährung vermittelt“. Seiner Beurteilung nach ist ein Fast-Food-Lockdown sinnvoller, als die Leute von Bewegung und Sport abzuhalten. Maßnahmen, wie die aktive Mittagspause, könnten ein Schritt in die richtige Richtung sein. Auch ein Bewegungsplan für Senioren und Sport im Homeschooling sind sinnvoll. Dies kann durch Kooperationen mit Fitnesseinrichtungen umgesetzt werden.

Wie sich Froböse die Zeit nach der Pandemie vorstellt: „Dann machen wir wieder alle gemeinsam Sport. Dann holen wir dieses Jahr auf, dann muss Deutschland mobil gemacht werden. Dann müssen wir uns alle bewegen – die Bundeskanzlerin oder der Bundeskanzler vorne weg!“.

Hier geht es zum Original-Artikel auf Focus.de

Bewegung, Bewegungsmangel, Pandemie

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